Zu diesem Thema diskutierten Bankenvertreter und Konsumentenschützer auf Einladung der Santander Consumer Bank im Rahmen der EU-Info-Kampagne "Sie haben Rechte".

v.l.n.r.: Philip List (Leiter Erste Campus Financial Life Park), Mag. Christian Prantner (Arbeiterkammer), Dr. Esther Mitterstieler (Moderation), Dr. Maria Lissowska (Europäische Kommission), Dr. Beate Blaschek (Sozialministerium), Dr. Gerald Resch (Generalsekretär Bankenverband), Bernd Lausecker (VKI), Olaf Peter Poenisch (Geschäftsführer Santander Österreich) | Foto: Gregor Turecek

Ist der richtige Umgang mit Verbraucherkrediten eine Frage der Finanzbildung oder der Bankberatung? „Es geht nicht um Entweder-Oder. Beides ist erforderlich“, sagte der Generalsekretär des Bankenverbandes, Dr. Gerald Resch, in seinem einleitenden Statement. „Die beste Bankberatung nützt nichts, wenn auf Verbraucherseite nicht auch ein gewisses Grundmaß an Finanzbildung bzw. Finanzwissen vorhanden ist. Der Erwerb dieses Wissens sollte bereits im Elternhaus beginnen und in der Schule entsprechend fortgesetzt werden. Von Bankenseite werden diese Bemühungen durch Schulworkshops und vielfältige Bildungsangebote im Internet unterstützt.“

Der Bankenverband begrüßt die Info-Kampagne der Europäischen Kommission „Sie haben Rechte“ (http://ec.europa.eu/verbraucherkredit). Sie soll der Stärkung der Konsumenten im Hinblick auf vorvertragliche Information, Rücktritt und vorzeitige Rückzahlung bei Verbraucherkrediten dienen.