Der Vorstand des österreichischen Bankenverbandes hat in seiner Sitzung am 10. März 2016 Robert Zadrazil, den Vorstandsvorsitzenden der UniCredit Bank Austria, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Zadrazil übernimmt die Agenden von Willibald Cernko, der sich aus seinen Funktionen in der UniCredit Bank Austria und aus dem Präsidium im Bankenverband zurückgezogen hat.

Der Bankenverband als Interessensvertretung aller in Österreich niedergelassenen Aktienbanken bedankt sich bei Willibald Cernko für sein außerordentliches Engagement und seinen Einsatz und heißt Robert Zadrazil herzlich willkommen.

von links nach rechts: GS Dr. Gerald Resch, Vizepräsident Dr. Helmut Gerlich, Präsident Robert Zadrazil, Vizepräsident Dr. Bernhard Ramsauer, Vizepräsident Konsul KR Dr. Franz Gasselsberger

 

Gerald Resch, Generalsekretär des Bankenverbandes:

„Willibald Cernko hat in einem für den Bankensektor schwierigen Umfeld Enormes geleistet und maßgebliche Akzente für die gesamte Branche gesetzt. Dafür gebühren ihm ausdrücklicher Dank und höchste Anerkennung. Willibald Cernko ist es gelungen, sein Institut und den Bankenverband in herausfordernden Zeiten mit ruhiger Hand und klaren Vorstellungen zu führen und den Banken eine gewichtige Stimme zu verleihen. Gleichzeitig freuen wir uns, Robert Zadrazil als neuen Präsidenten begrüßen zu dürfen und mit ihm den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“

 

Robert Zadrazil ist seit 2001 für die Bank Austria tätig, ab 2006 gehörte er als Chief Operating Officer dem Vorstand der Bank Austria an. Im Mai 2009 übernahm er die Position des Vorstandsvorsitzenden der Schoellerbank AG. Seit September 2011 führt Zadrazil als Vorstand die Division Private Banking der Bank Austria und seit 1. März 2016 ist er Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria.

 

Robert Zadrazil, Präsident des Bankenverbandes:

„Ich freue mich darauf, Willibald Cernkos Arbeit im Bankenverband fortzusetzen. An unserer Linie hat sich nichts geändert: Die Kreditindustrie braucht dringend eine Entlastung, um die regulatorischen Anforderungen im Umfang und in der Detailtiefe überhaupt stemmen und dabei weiterhin ihre volkswirtschaftliche Funktion erfüllen zu können. Stattdessen rollt die Belastungslawine seit Jahren unaufhörlich weiter und es ist kein Ende in Sicht. Zusatzkosten schwächen die heimischen Banken im europäischen und internationalen Wettbewerb und werden sich mittelfristig negativ auf die Kreditvergabe-Fähigkeit der Banken auswirken. Es ist daher unverzichtbar, spezifische nationale Zusatzbelastungen in Zukunft wieder zurückzunehmen.“

 

Nähere Informationen zur aktuellen Zusammensetzung von Präsidium und Vorstand des Bankenverbandes finden Sie hier: www.bankenverband.at/verband/organe/

 

 

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