Ausgezeichnet! 15.000 Euro Förderpreis für hervorragende Arbeiten im Wirtschafts- und Bankenrecht

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises des Bankenverbands 2017 mit em. o. Univ.-Prof. Dr. Peter Doralt (Mitte) und dem Präsidium des Bankenverbandes (2. Reihe, 3.v.li.: Vizepräsident Dr. Helmut Gerlich, 3. Reihe, v.li.n.re.: Vizepräsident Dr. Franz Gasselsberger, Vizepräsident Dr. Bernhard Ramsauer, Generalsekretär Dr. Gerald Resch) | © Bankenverband | Foto: Nick Albert

Seit nahezu 40 Jahren vergibt der Verband der österreichischen Banken und Bankiers nun schon seinen traditionellen Förderpreis. Dieser ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und unterstützt Arbeiten junger WissenschafterInnen, die sich mit bankrelevanten Themen in den Bereichen Bankrecht, Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht, Steuerrecht und Volkswirtschaftslehre befassen.

Die Hauptpreise 2017 gingen an Dr. Martina Almhofer, LL.M. LL.B. BSc („Die Haftung der EZB für rechtswidrige Bankenaufsicht“), Dr. Andreas Baumgartner, LL.M. (Harvard) („Die (Dritt-)Haftung von Ratingagenturen und anderen Informationsexperten“) sowie an Dr. Paul Weismann („European Agencies and Risk Governance in EU Financial Market Law“).

Die weiteren PreisträgerInnen 2017 sind:

  • Dr. Thomas Grundner, LL.M. LLB.oec. / „Von der MiFID I zur MiFID II – Veränderungen im europäischen Finanzmarktrecht“
  • Dr. Jakob Kepplinger / „Eigenhaftung von Vertragsgehilfen für fehlerhafte Beratung“
  • Dr. Felix Kernbichler, LL.M. (Harvard) / „Vertragsauflösungssperre in der Insolvenz“
  • Dr. Alexander Lotz / „Der Gesellschafterausschluss aus der GmbH – Möglichkeiten und Grenzen der Satzungsgestaltung“
  • Dr. Lukas Mechtler / „Hybrid Mismatches im Ertragssteuerrecht – Die Bekämpfung hybrider Steuergestaltungen in Österreich“
  • Dr. Jürgen Reinold / „Die Anwendung der neuen Immobilienbesteuerung bei Umgründungen“

Dr. Gerald Resch, Generalsekretär des Bankenverbandes:

„Ich bin immer wieder von der exzellenten Qualität der eingereichten Arbeiten beeindruckt. Damit leisten deren Verfasserinnen und Verfasser einen wesentlichen Beitrag zum besseren und tiefer gehenden Verständnis von rechtlichen Regelungen. Deren Zahl wächst gerade im Bankbereich rasant. Umso mehr freut es mich, junge, ambitionierte JuristInnen und ÖkonomInnen, die sich mit dieser komplexen Materie auseinandersetzen, über unseren Förderpreis unterstützen zu dürfen. Wir gratulieren sehr herzlich!“

Der Förderpreis wurde im Rahmen der 71. Generalversammlung des Bankenverbandes am 21. Juni 2017 vergeben. Die Laudatio hielt Jury-Vorsitzender em. o. Univ.-Prof. Dr. Peter Doralt. Er dankte dem Bankenverband für sein langjähriges Engagement und hob die Besonderheit der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger in seiner charmant-launigen Rede hervor:

„Die jungen Menschen hier sind mit einer Buntheit an Erfahrungen ausgestattet. Sie sind vielfältig und fleißiger als meine Generation es war und sprechen so gut Englisch, dass man sie zumindest während der ersten fünf Minuten für Native Speaker halten kann.“

Erfrischende Worte fand auch Hauptpreisträger Dr. Andreas Baumgartner, LL.M. (Harvard) in seiner Dankesrede:

„Wir freuen uns außerordentlich über den Preis des Bankenverbands. Er genießt nicht nur eine hohe Reputation, sondern ist die Krönung unserer Bemühungen – sozusagen die Kirsche auf dem Schlagobershäubchen. Diese Kirsche teilen wir gerne, denn so ist Erfolg am schönsten.“

Zur Teilnahme am Bankenverbandspreis berechtigt sind BewerberInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Studiums, einer Habilitation oder einer Forschungstätigkeit an einer österreichischen Fachhochschule, Universität oder sonstigen österreichischen Forschungseinrichtung erstellt haben. Weiters werden Arbeiten angenommen, die einen thematischen Bezug zu spezifisch österreichischen Rechts- und Wirtschaftsfragen haben. Einreichschluss für den Förderpreis des Bankenverbandes 2018 ist Ende Jänner 2018. Nähere Details sowie Informationen zu den bisherigen PreisträgerInnen finden sich unter www.bankenverband.at

Rückfragen:
edith holzer communications 
MMag. Edith Holzer, M.A.
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