Der Bankenverband hat neuerlich seinen mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis für hervorragende Arbeiten im Bereich des Wirtschafts- und Bankrechts vergeben

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises des Bankenverbands 2016 mit em. o. Univ.-Prof. Dr. Peter Doralt (Mitte) und dem Präsidium des Bankenverbandes (2. Reihe, v.li.n.re.: Generalsekretär Dr. Gerald Resch, Vizepräsident Dr. Helmut Gerlich, Vizepräsident Dr. Bernhard Ramsauer, Präsident Robert Zadrazil, Vizepräsident Dr. Franz Gasselsberger) | © Bankenverband | Foto: Nick Albert

  • Die Hauptpreise 2016 gingen an Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA von der Johannes Kepler Universität Linz und EY (Ernst & Young) Österreich, sowie an Dr. Alexander Reich-Rohrwig, Rechtsanwaltsanwärter bei CMS Reich-Rohrwig Hainz.
  • Zusätzlich wurden weitere acht Arbeiten ausgezeichnet.
  • Der Preis gilt als besonderes Qualitätsmerkmal; viele der PreisträgerInnen sind in internationalen Sozietäten, namhaften Unternehmen und renommierten Institutionen tätig.

Traditionell seit rund 40 Jahren vergibt der Verband der österreichischen Banken & Bankiers jährlich einen mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Förderpreis. Unterstützt werden damit Arbeiten junger WissenschafterInnen, die sich mit bankrelevanten Themen in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht, Bankrecht, Steuerrecht und Volkswirtschaftslehre befassen.

Die Hauptpreise 2016 wurden Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA für seine Arbeit zum Thema „Genussrechte, Ausgestaltung - Rechnungslegung - Besteuerung“ sowie Dr. Alexander Reich-Rohrwig für seine Arbeit über Aufklärungspflichten vor Vertragsabschluss zugesprochen. Die weiteren PreisträgerInnen 2016 sind:

  • Dr. Wolfgang Fichtinger / „Die gesetzliche Aufrechnung im Insolvenzverfahren“
  • Dr. Pamela Lintner / „The European Agencies in the Banking Sector“
  • Dr. Daniela Ebner / „Insichgeschäfte des GmbH-Geschäftsführers“
  • Dr. Ina Kerschner / „Die Bindungswirkung des Auskunftsbescheids iSd §118 BAO“
  • Dr. Johannes Mayrhofer / „Hemmung und Unterbrechnung der Gewährleistungsfrist“
  • Georg Sillinger, BSc, LL.M. (WU Wien) / „Spezifische Probleme der Beratungs- und Aufklärungspflichten im Rahmen von Swap-Geschäften“
  • Dr. Alexander Weber / „Der 'wichtige Grund' für den Ausschluss von Gesellschaftern und die Abberufung von Geschäftsführern“
  • Dr. Vanessa Wilcox, LL.M. (Cantab) / „A Company's Right to Damages for Non-Pecuniary Loss“
     

Dr. Gerald Resch, Generalsekretär des Bankenverbandes:

„Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich. Es ist uns eine Freude, junge, ambitionierte Talente über unseren Förderpreis unterstützen zu können. Angesichts der rasch wachsenden Zahl an Vorschriften und Regulierungen im Bankwesen ist ein immer umfassenderes und tiefer gehendes Verständnis von rechtlichen Regelungen unerlässlich.“

Der Förderpreis wurde im Rahmen der 70. Generalversammlung des Bankenverbandes am 23. Juni 2016 vergeben. Die Laudatio hielt Jury-Vorsitzender em. o. Univ.-Prof. Dr. Peter Doralt. Er lobte die hervorragende Qualität der eingereichten und prämierten Arbeiten, die seiner Ansicht nach einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung des österreichischen Wirtschaftsrechts leisten.

Hauptpreisträger Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA meinte abschließend in seiner Dankesrede:

„Der Förderpreis des Bankenverbandes ist eine besondere Auszeichnung, die in langer Tradition steht und auf dem Ansehen des Bankenverbandes und einer hochkarätig besetzten Jury beruht. Die Liste der bisherigen Preisträger liest sich wie das 'Who is Who' des österreichischen Wirtschaftsrechts. Dementsprechend groß ist die Freude und Dankbarkeit der Preisträgerinnen und Preisträger, diese tolle Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen.“

Zur Teilnahme am Bankenverbandspreis berechtigt sind BewerberInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Studiums, einer Habilitation oder einer Forschungstätigkeit an einer österreichischen Fachhochschule, Universität oder sonstigen österreichischen Forschungseinrichtung erstellt haben. Weiters werden Arbeiten angenommen, die einen thematischen Bezug zu spezifisch österreichischen Rechts- und Wirtschaftsfragen haben. Einreichschluss für den Förderpreis des Bankenverbandes 2017 ist Ende Jänner 2017. Nähere Details sowie Informationen zu den bisherigen PreisträgerInnen finden sich unter www.bankenverband.at  

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