29 Prozent der Führungskräfte in den heimischen Aktienbanken sind Frauen. Der Frauenanteil auf Vorstandsebene beträgt 14 Prozent. 31 Prozent der Aufsichtsräte sind weiblich besetzt. Das ist das Ergebnis der jüngsten Umfrage des Verbands österreichischer Banken und Bankiers unter seinen Mitgliedern.

„Die Richtung stimmt, das Tempo muss beschleunigt werden“, sagt Gerald Resch, Generalsekretär des Bankenverbands zu den aktuellen Zahlen zu Frauen in Führungsetagen. „Jede Umfrage, jede Maßnahme bildet Bewusstsein und schafft Aufmerksamkeit. Daher setzen wir seit einigen Jahren einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf dieses Thema“, ergänzt Doris Zingl, Leiterin des Bereichs Recht im Bankenverband.

„Im Personalstand der heimischen Bankeninstitute herrscht Ausgeglichenheit. 54 Prozent der Mitarbeitenden sind Frauen, 46 Prozent sind Männer. Je höher die Management-Ebene ist, desto ungleicher ist die Verteilung. Das ist ganz klar ein Auftrag für das Management, die Weichen entsprechend zu stellen, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen“, unterstreicht Zingl. Für Zingl sind die Zahlen auch eine Bestätigung für erfolgreiche Initiativen: „Die Anteil der Frauen in Aufsichtsräten zeigt, dass echte Kraftanstrengungen erfolgreich sind.“

Der Bankenverband hat in den vergangenen Jahren mit seinen Gender-Diversity-Initiativen Aufmerksamkeit geschaffen und Perspektiven für den gesellschaftlichen Wandel aufgezeigt. Die im Herbst 2021 gemeinsam mit der Bawag Group in Auftrag gegebene Studie „Frauen und Finanzen“ untersuchte das Finanzleben von Frauen und kam zu dem Ergebnis, dass Frauen heute ein selbstbestimmtes Geldleben führen. Mit „Echt.Empowered.Erfolgreich.“ wurde eine Interviewreihe mit Entscheiderinnen und Entscheidern in der Finanzbranche gestartet. „Die inspirierenden Gespräche zeigen nicht nur Role Models und Karrierepfade, sondern sie beschäftigen sich auch mit den nötigen Rahmenbedingungen, die die Karrieren von Frauen in unserer Branche unterstützen“, erläutert Zingl. Die vom Bankenverband und Women in Law gegründete Plattform „Women in Law Banking“ unterstützt die geschlechtsspezifische Vielfalt im Bankwesen und fördert Gleichberechtigung und Chancengleichheit.

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